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e-Learning Newsletter der Smartlingua AG vom 04.Oktober 2001
Ausgabe: 4                                                                   ISSN 1618-4637

Herzlich willkommen zum Oktober-Newsletter der Smartlingua AG!

Headlines:

1. Shake-Out: Weitere Insolvenzen in der e-Learning Branche - Boom lässt auf sich warten

2. Berufliche Weiterbildung: 90% würden selbst bezahlen

3. Boom der Online-Ausbildung führt zu einer "Dritten Schicht" für Frauen

4. Tunesien eröffnet erste virtuelle Universität

5. IntraLearn gibt Partnerschaft mit SkillSoft bekannt

6. Online-Educa in Berlin

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1. Shake-Out: Weitere Insolvenzen in der e-Learning Branche - Boom lässt auf sich warten

Der Shake-Out in der e-Learning Branche ist weiterhin voll im Gange. Wenige Wochen nachdem Unternehmen wie die Trilog AG und die axion GmbH Insolvenz anmelden mussten, müssen nun u.a. die new virtual learning GmbH, academy4me und die CBT Sparte der A.I.M. GmbH ebenfalls Insolvenz beantragen.
 
Warum sehen wir diese Insolvenzen? Ist e-Learning ein solch schlechter Markt? - Die Antwort ist nein, denn nicht allen e-Learning Unternehmen geht es schlecht. Der Grund liegt wie auch bei den meisten Pleiten von e-Commerce Unternehmen  darin, dass langfristige Marktpotentiale auf kurze Frist hin überschätzt wurden. Die Entscheidungsprozesse der Unternehmen sind lang und haben sich durch die Konjunktureintrübung sowie die Verunsicherung aufgrund der Terroranschläge in den USA noch weiter nach hinten verschoben. Konsumenten benötigen ähnlich wie im e-Commerce Zeit, sich ein Bild von den Möglichkeiten und dem Nutzen des e-Learning zu machen. Unternehmen, die nicht organisch gewachsen sind, sondern insbesondere durch Venture Kapital schnell groß gemacht wurden, leiden unter einer solchen Situation am stärksten.
 
In dieses Bild passen die Ergebnisse einer Studie von Mummert + Partner, die den e-Learning Boom erst ab dem Jahr 2004 erwartet. Die Marktforscher sagen dem e-Learning in Europa ein Marktpotenzial bis 2004 von vier Milliarden Euro vorher. Danach soll die jetzt heranwachsende, dem e-Learning aufgeschlossenere Generation zwischen 2004 und 2006 einen Boom auslösen. Der Grund für den etwas länger dauernden e-Learning-Durchbruch: Die Anforderungen und Gewohnheiten der Unternehmen in Bezug auf Schulungen und Weiterbildungen ändern sich gerade. Ausserdem  fehle es derzeit vor allem noch an didaktisch aufbereitetem Lehr- und Lernmaterial. Das erkläre auch das derzeitige Zögern der Unternehmen, die Mitarbeiter mittels e-Learning weiterzubilden. Weiterhin steht die Technologie im e-Learning-Mittelpunkt.
 
Bei der Smartlingua AG standen von Anfang an die Inhalte im Vordergrund, denn Unternehmen wollen keine teure Technologie sondern Training. Aufgabe der e-Learning Unternehmen ist es vor diesem Hintergrund, Ihre Kunden davon zu überzeugen, dass Sie mit e-Learning gerade in Zeiten des Sparzwangs, Ihren Mitarbeitern effizientes und kostengünstiges Training bieten können.
 
www.mummert.de
www.smartlingua.de
 
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2. Berufliche Weiterbildung: 90% würden selbst bezahlen

Berufliche Qualifizierungen sind der Schlüssel zum Erfolg- lautet das Ergebnis zweier Befragungen, die das Jobportal StepStone unter hundert Personalmanagern deutscher Unternehmen sowie ca. 2700 Nutzern durchführte.

Die Beweggründe für Unternehmen und Mitarbeiter, Weiterbildungsangebote wahrzunehmen sind vielfältig. Laut der Befragung sind Weiterbildungsmaßnahmen wie Mitarbeiterschulungen oder Einzelseminare bereits in über 60% aller befragten Unternehmen implementiert – hiervon profitieren in erster Linie Mitarbeiter großer Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten im technischen sowie im Marketing- und Vertriebsbereich.

Über die Hälfte der Unternehmen bietet ihren Mitarbeitern bereits computerbasierte Lernmöglichkeiten. Die Bekanntheit von e-Learning-Methoden ist bei den Personalmanagern jedoch noch relativ unterentwickelt . Demnach ist der am häufigsten genannte Anbieter nur 3 % der Befragten bekannt.

Der wohl interessanteste Aspekt der StepStone-Untersuchung: 90% aller Jobsuchenden wären bereit, Geld aus eigener Tasche in ihre Weiterbildung zu investieren. Über 50% der Befragten würden mehr als 100 DM monatlich ausgeben, und immerhin noch 11% über 300 DM. 70% der StepStone-Nutzer würden darüber hinaus wöchentlich zwei oder mehr Feierabende ihrer Freizeit für ihre Weiterbildung opfern.

www.stepstone.de

www.golem.de/0108/15487.html

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3. Boom der Online-Ausbildung führt zu einer „Dritten Schicht“ für Frauen

Online-Lernen ist im Aufwärtstrend. Eine neue Studie der American Association of University Woman (AAUW) belegt, dass 60 Prozent der Online-Lerner über 25 Jahre alt und weiblich sind.

Arbeitenden Frauen, so die Studie, würde jedoch durch die Ausübung ihrer Online-Lernaktivitäten neben ihren beruflichen Tätigkeiten und ihren familiären Verpflichtungen oft eine „dritte Schicht“ (Third Shift) zu ihrem Arbeitstag hinzugefügt. Zeit zum Online-Lernen bleibt oft nur am späten Abend:“ Technology does not create more hours in a day, but leaves women – who shoulder most of the family and household responsibilities- improving to squeeze in education,” weiß Jacqueline Woods, AAUW’s Executive Director.

Viele der über 500 befragten Männer und Frauen brachten in swe Befragung ihre Angst zum Ausdruck, durch die Teilnahme an einem Online-Kurs ihre familiären Pflichten zu vernachlässigen:“ Despite the motivation and dedication online learners demonstrate, our study found that many are still made to feel that they are letting their families down when they try to further their education.“

Die Studie berichtigt auch das Bild, das viele von der Online-Weiterbildung für Frauen haben. Während die Mehrheit davon aus geht, dass Frauen durch ausgewählte Kurse ihre Karriere voran bringen bzw. sich verändern wollen, beweist die Befragung dagegen, dass ein Drittel der befragten Frauen auf einen beruflichen Abschluss hinarbeitet.

Pluspunkte der Online-Weiterbildung sehen Frauen vor allem in:

Als Nachteile nennen die befragten Frauen unter anderem hohe Kosten für Kursgebühren und Computer-Ausrüstung sowie technische Schwierigkeiten.

 www.aauw.org/2000/3rdshiftbd.html

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4. Tunesien eröffnet erste virtuelle Universität Nordafrikas

Die Regierung von Tunesien hat die Gründung einer nationalen virtuellen Universität  für das nächste Jahr bekannt gegeben.

Die Tunesische Virtuelle Universität wird eine unabhängige Institution sein, die Abschlüsse vergeben kann und sowohl autonom als auch in Kooperation mit den sieben bestehenden Universitäten des Landes arbeiten wird. Angestrebt werden auch Partnerschaften mit europäischen und nordamerikanischen Universitäten. Die virtuelle Universität wird auch anderen Studierenden, etwa aus anderen afrikanischen Ländern zur Verfügung stehen.

Tunesien hat eine der höchsten Internetzugangsraten in der arabischen Welt und ist eines der am besten vernetzten Länder Nord-Afrikas.

http://www.tunisiaonline.com/news/news.html

www.chronicle.com

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5. IntraLearn gibt Partnerschaft mit SoftSkill bekannt

Die IntraLearn Software Corporation, Technologie-Partner der Smartlingua AG und ein führender Anbieter von konfigurierbaren e-Learning Anwendungen für mittelständische Unternehmen, hat seine Partnerschaft mit SkillSoft bekannt gegeben.

SkillSoft ist ein führender Anbieter für „critical business courseware“ für e-Learning Lösungen: “With this data, human resources and business management can evaluate employees' progress and pinpoint future training needs. SkillSoft’s 725-plus course library encompasses a wide range of business skills, such as management, leadership, communication, project management and customer service, as well as business subjects such as e-business, finance, marketing, sales and strategy.”

Die Partnerschaft ermöglicht es, mittelständischen Unternehmen die Business-Trainingskurse zu besuchen, die sonst nur großen Unternehmen zugänglich sind. "Indem wir SkillSoft-Kurse auf der IntraLearn-Plattform zur Verfügung stellen, bieten wir unseren Kunden nicht nur ein komplettes Learning Management System, sondern ermöglichen ihnen gleichzeitig auch die Teilnahme an den zur Zeit qualitativ hochwertigsten Kursen," konstatiert Peter Banhazel, Executive Vice President, IntraLearn Software Corporation.

www.intraLearn.com

Das Learning Management System der IntraLearn Corporation ist in Deutschland über die Smartlingua AG erhältlich.: www.smartlingua.de

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6. Online-Educa in Berlin

Vom 28. bis 30. November 2001 findet  - unter der Schirmherrschaft von Viviane Reding (Mitglied der Europäischen Kommission) - im Berliner Inter-Continental Hotel die 7. International conference on Technology Supported Learning & Training statt.

Die Online-Educa bietet Workshops und Vorträge zu diesen und anderen Themen:

Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Gründung neuer Kooperationen zwischen Ausstellern und Experten der Branche bietet die begleitende Ausstellung der Online-Educa, auf der auch die Smartlingua AG vertreten ist.

Das gesamte Konferenz-Programm finden Sie unter: http://www.online-educa.com 

Die Smartlingua AG finden Sie auf der ONLINE-Educa in der Halle: Potsdam2

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e-Learning Termine im Oktober:

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