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e-Learning Newsletter der Smartlingua AG vom 11. Januar 2002

Ausgabe: 1/2002                                                       ISSN 1618-4637

 

Herzlich willkommen zum Januar-Newsletter der Smartlingua AG!

 

Die Smartlingua AG wünscht Ihnen ein frohes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr!

 

Headlines:

 

  1. Smartlingua realisiert das erste Online-Bildungsportal  in Polen und ein e-Learning ASP-Angebot

 

2.  Tendenzen e-Learning 2002

 

  1. e-Learning: Frühzeitiges Einbinden der Lerner unerlässlich

 

  1. Publikationen zu e-Learning

 

  1. Integration von Human Capital Management und e-Learning in IntraLearn e-360

 

  1. e-Learning muss behindertengerechter werden

 

7.  Termine im Januar

 

 

 

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  1. Smartlingua realisiert das erste Online-Bildungsportal  in Polen und ein e-Learning ASP-Angebot

 

Auf Basis des IntraLearn Lern-Management-Systems realisiert Smartlingua für das Warschauer Unternehmen „Midwest Business Training“ das erste Online-Bildungsportal in Polen. Midwest wird diese Plattform für die Ausweitung seines umfassenden Präsenztrainingangebots auf webbasierte Trainings nutzen. Gerade in Zeiten schwacher Konjunktur ist die Nachfrage nach kosteneffizienten e-Learning-Lösungen auch in Polen noch stärker geworden.

 

Das eigene Midwest Trainingsprogramm wird um Inhalte von Drittanbieter ergänzt. In diesem Zusammenhang bietet Smartlingua deutschen Inhalte-Anbietern die Möglichkeit, ihre Inhalte für den polnischen Markt professionell lokalisieren zu lassen und so den Markt des neben Frankreich zweitgrößten deutschen Nachbarn zu erschließen.

 

Weiter baut Smartlingua für Midwest ein komplettes e-Learning ASP-Angebot für den polnischen Markt auf. Dieses ermöglicht es Midwest, komplette

Lern-Management-Systeme im Corporate Design der Kunden zu vermarkten, ohne dass Midwest oder seine Kunden eigene Server administrieren müssen.

 

www.midwest.pl

www.e2b.pl

www.smartlingua.de

 

Bitte kontaktieren Sie bezüglich der Lokalisierung von Inhalten Herrn Fröhling.

 

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  1. Tendenzen e-Learning 2002

 

Voraussagen in turbulenten Zeiten zu treffen ist mit Sicherheit schwierig – doch wann sind Zeiten nicht turbulent? Manche Voraussagen entsprechen dabei vielleicht grundsätzlich eher Wunschdenken, aber das kennen wir ja bereits von Börsenanalysen ;-)).

Mögliche Tendenzen in 2002 könnten sein:

-          Die Diskussion, was besser sei: Präsenztraining oder webbasiertes Training, wird endlich beendet und man kommt zu dem Schluss, dass diese Frage letztlich bereits von Anfang an irrelevant war: e-Learning ist nur eine – wenn auch sehr bedeutende – der raren Innovationen auf dem Bildungsmarkt.

-          Langersehnte technische Standards setzen sich durch und ermöglichen den problemlosen Austausch von Lernmodulen.

-          Bei Konjunktureintrübung ist der Bildungsbereich nicht länger einer der ersten Bereiche, in dem der Rotstift angesetzt wird. Unternehmen haben die wachsende Bedeutung der Bildung im Informationszeitalter wahrgenommen. Kosteneffiziente e-Learning Lösungen stehen auf der Einkaufsliste ganz oben.

-          Die Konvergenz von Wissensmanagement und e-Learning. Information, Wissen und Lernen werden in den Unternehmen zusammengeführt.

-          Die e-Learning Akzeptanz und Nutzung steigt in dem Maße, in dem die Internet-Nutzung allgemein zur Selbstverständlichkeit wird. Berührungsängste mit dem Medium Internet gehören der Vergangenheit an.

-          Inhalt bleibt König. Knappste Ressource im e-Learning Markt bleiben weiterhin web-basierte Lerninhalte.

-          Neue WBTs nutzen vermehrt die Stärken des Mediums und erhöhen damit ihre Akzeptanz.

 

 Siehe zu diesem Thema auch Talking turkey - new directions for e-learning in 2002 von Clive Shepherd: http://www.fastrak-consulting.co.uk/tactix/Features/turkey.htm.

 

 

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3. e-Learning: Frühzeitiges Einbinden der Lerner unerlässlich

 

E-Learning-Angebote müssen sich noch stärker an den Bedürfnissen der Mitarbeiter im Unternehmen orientieren. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer einer gemeinsamen Tagung des Deutschen Multimedia Verbandes (dmmv) und des DGB-Bildungswerkes im Dezember in Düsseldorf.

 

Rund 40% der deutschen Großunternehmen setzen laut einer Studie von MMB/Psephos bereits E-Learning-Programme ein. Doch vielfach stoßen sie bei Mitarbeitern auf Ablehnung. Der Grund hierfür ist, dass viele Programme nicht ihren Lernbedürfnissen entsprechen oder sich nicht in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Allgemeiner Konsens der Tagung 'E-Learning im betrieblichen Alltag' daher auch: Mitarbeiter müssen in Zukunft intensiver und frühzeitiger in den Gestaltungsprozess einbezogen werden.

 

E-Learning für sich genommen sei kein Allheilmittel - der Bildungsbedarf müsse differenziert ermittelt und anhand von Erfolgsfaktoren ständig überprüft und weiterentwickelt werden, so der Verband. Und selbst das beste E-Learning-Angebot nutzt nicht, wenn die Infrastruktur nicht stimmt.

Dazu gehöre nicht nur die richtige Hardware, sondern vielmehr auch eine Weiterbildungskultur, die im Unternehmen gefördert werden muss. Die Frage, ob man eher zur Feierabend-Fortbildung oder zu fest in den Arbeitsablauf integrierte Lernangebote neigt und die Mitarbeiter zum Lernen überhaupt motiviert, blieb auf der Tagung unbeantwortet.

 

Die gemeinsame Tagung des dmmv und des DGB-Bildungswerkes gab insgesamt einen konstruktiven und positiven Ausblick in die Welt des E-Learnings. Kommen in der Regel nur die Personalentscheider oder Abteilungsleiter mit der Erarbeitung eines Lernprogramms in Berührung, so stand in diesem Fall der direkte Austausch zwischen den Nutzern von Lernprogrammen im Unternehmen und E-Learning-'Machern' im Vordergrund.

 

www.dmmv.de

 

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4. Publikationen zu e-learning

 
Das Hintergrundpapier zur Pressekonferenz auf dem Jahreskongress 2001 der Initiative D21 „Chancen neuer Bildungsstrategien für das Beschäftigungspotenzial in Deutschland“ ist jetzt online und in gedruckter Form erhältlich. Kernaussage: in Deutschland wird viel
Geld für Aus- und Fortbildung eingesetzt. Würde man computergestütztes Lernen konsequent einsetzen, wäre die
Qualität besser und der Aufwand an Kosten und Zeit geringer. Nur so ist lebenslanges Lernen zu realisieren. Aufgezeigt werden e-Learning-
Beispiele aus Unternehmen, gefordert wird der Umbau der Weiterbildung, Netzwerke zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft und die Entwicklung eines Bildungsmarkt und Sponsoring.
 
Das Paper ist erhältlich unter http://www.initiatived21.de oder mailto:kontakt@initiatived21.de

 

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5. Integration von Human Capital Management und e-Learning in IntraLearn e-360

 

Die IntraLearn Software Corporation und SkillView Technologies Inc. haben eine neue Version des IntraLearn Lern Management Systems e-360 herausgegeben. IntraLearn und SkillView integrieren e-Learning und Skill Management in einer einzigen schnell implementierbaren Anwendung zu einem für mittelständische Unternehmen und Organisationen erschwinglichen Preis.

 

e-360 bietet alle Features, die ein Unternehmen für eine komplette Online-Trainings-Lösung benötigt: eine stabile e-learning Plattform mit integrierten Tools zur Inhalte-Erstellung und Testauswertung, hochwertige Skill Management Software sowie die Möglichkeit, standardisierte Online-Kurse bereitzustellen. Unternehmen können mit IntraLearn e-360 feststellen, in welchen Bereichen die Mitarbeiter Training benötigen (Skill-Gap-Analysen) und können dieses Training zur gleichen Zeit in einer komfortablen Lernumgebung bereitstellen und verwalten.

 

"IntraLearn and SkillView have changed the formula for corporate training. e-360 makes the critical link between skills needs and online courses
seamless and affordable to the 300,000 midmarket companies previously left out of the e-Learning revolution because of the exorbitant costs of
customized solutions. We are committed to extending e-Learning beyond the Fortune 1000 and into the mainstream. The IntraLearn e-360 application costs many, many times less than similar solutions. It is also the only off-the-shelf e-Learning application approved on the Microsoft platform and sold through resellers."
So Peter Banhazl, Vorstandsvorsitzender der IntraLearn Software Corporation, im Interview.

 

www.intralearn.com

www.skillview.com

 

IntraLearn e-360 ist in Deutschland über die Smartlingua AG erhältlich: www.smartlingua.de

 

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6. e-Learning muss behindertengerechter werden

 

Das Internet bietet auch für Menschen mit Behinderungen entscheidende Möglichkeiten im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Laut der Aktion "Internet ohne Barrieren" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie hat jeder zwölfte Mensch in Deutschland eine Behinderung.

Leider gibt es aber immer noch viele Barrieren, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Netz erschweren.

Vor allem durch e-Learning könnten in Zukunft im Bereich der Aus- und Weiterbildung neue Standards gesetzt werden.

 

Ein Großteil der Behinderungen von Internetteilnehmern liegt im akustischen und visuellen Bereich. Gegenwärtige Online-Lernangebote werden überwiegend als textorientierte Arbeit am Bildschirm und weniger als Kombination von interaktiven Multimediadiensten verstanden. So werden Seh- und Hörhilfen bei Online-Übungen als hauptsächliches Verbesserungskriterium genannt.

 

Die Web Accessibility Intiative (WAI) des World Wide Web Consortiums beschäftigt sich auch unter anderem mit der weiteren Erforschung der Thematik und Entwicklung von Webtools, die Behinderten den Zugang zum Internet erleichtern sollen.
Als wichtigste Richtlinien für den Inhaltebereich nennt die Web Accessibility Intiative folgende Punkte:

-   Die Inhalte sollten in einer Form erstellt werden, die den Bedürfnissen der Benutzer angepasst sind (zum Beispiel: unterstützende Texte für akustische Beiträge).

-   Die Interaktionen sollten so dargestellt sein, dass es jedem Besucher möglich ist, daran teilzunehmen (zum Beispiel durch unterschiedliche Navigationsangebote).

-   Die Inhalte sollten so einfach und verständlich wie möglich beschrieben werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wirbt nun mit einer Aktion Internet-Anbieter (Wirtschaftsunternehmen, öffentliche Einrichtungen, Bildungsinstitutionen, Verbände oder Vereine), um Internet-Auftritte behindertengerechter zu gestalten. Über ein Service-Telefon und die Bereitstellung wichtiger Informationen und Richtlinien über das Internet können sich Internetanbieter kompetent beraten lassen: http://www.internet-ohne-barrieren.de/service_anbieter/index.php

Einen interessanten Artikel zu diesem Thema von Jennifer J. Salopek finden Sie in der aktuellen elearningmag-Ausgabe unter: http://www.elearningmag.com/elearning/article/articleDetail.jsp?id=3633

 

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7. Termine im Januar

 

17. – 18.01.2002:    Virtuelles Lernen im Unternehmen, Bad Homburg: www.euroforum.de/events

 

30. – 31.01.2002:    Zukunft Niedersachsen – Zukunft Lernen, Hannover: www.zukunft.niedersachsen.de

 

5. – 6.02.2002:        e-learning Expo 2002, Paris: www.elearnexpo.com

 

5. – 8.02.2002:        Learntec 2002, Karlsruhe: www.learntec.de                  

 

 

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Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Newsletter haben, wenden Sie sich bitte an:
Britta Kremling: bk@smartlingua.com

 

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eine E-Mail an: newsletter@smartlingua.com mit dem Betreff „Abbestellen“.  

 

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