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e-Learning Newsletter der Smartlingua AG vom 11. Februar 2002

Ausgabe: 2/2002                                        ISSN 1618-4637

 

Herzlich willkommen zum Februar-Newsletter der Smartlingua AG!

 

 

Headlines:

 

  1. Neu bei Smartlingua: IL-Wirtschaftsdeutsch-Kurse
  2. „Hochschulen können auf e-learning nicht verzichten“
  3. Was ist ASP e-Learning?
  4. e-learning presseclub
  5. “Stiftung Bildung” bei Stiftung Warentest
  6. Termine

 

 

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1. Neu bei Smartlingua: „Instructor led Wirtschaftsdeutsch-Kurse“

 

Neben web-basierten Deutsch-Grundkursen  bietet Smartlingua ab sofort web-basierte Wirtschaftsdeutsch-Kurse mit intensiver tutorieller Einzelbetreuung.

Die Smartlingua Wirtschaftsdeutsch-Kurse richten sich an Lernende, die Deutsch im beruflichen Alltag benötigen.

Praxisnahe Beispiele aus dem Wirtschaftsbereich vermitteln interkulturelle Kommunikationsmuster, die zum Standard sprachlichen Verhaltens im modernen Geschäftsleben gehören. Die breitgefächerte Themenauswahl berücksichtigt alle Anforderungen, welche die berufliche Praxis mit sich bringt: Schriftliche Korrespondenz im Beruf, Interkulturelle Kommunikation, Telefonieren im Beruf, Geschäftsreisen, Rund um den Euro, Berufswelten, Bewerbung und Karriere, Wirtschaft und Handel, Medien nutzen und verstehen, Arbeiten in Deutschland, Verhandlungen und Gespräche, Unternehmen.

Das Erschließen von fachsprachlichen Texten und Dialogen aus dem Berufsalltag, kombiniert mit der Vertiefung bereits erworbener Kenntnisse der Lernenden anhand von themenbezogenen Formulierungs- und Grammatikübungen bieten eine optimale Vorbereitung auf die globalen Anforderungen des modernen Geschäftsleben.

 

Die Kursteilnehmer werden von ihren Trainern rund um die Uhr persönlich betreut. Jeweils zu Beginn der neuen Themenwochen erhalten die Kursteilnehmer Aufgaben, die sie spätestens am Ende der Woche einreichen. Nach dem Einreichen der Aufgaben bekommen die Lerner von ihren Trainern ein gezieltes Feedback mit Tipps für das weitere Lernen. Die individuelle Betreuung garantiert einen messbaren Lernerfolg und sorgt dafür, dass Wissenslücken gezielt geschlossen werden. Über Chat, Diskussionsboard, Whiteboards, Audiokonferenzen, Telefon und Email stehen die Kursteilnehmer jederzeit untereinander sowie mit ihren Tutoren im unmittelbaren Austausch.

 

Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen: info@smartlingua.com  www.smartlingua-school.de 

 

 

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2. „Hochschulen können auf e-learning nicht verzichten“

 

„Hochschulen können auf e-learning nicht verzichten...“, weiß der Gütersloher Bildungsreformer Detlef Müller-Böling. Wird der akademische Nachwuchs der Zukunft nur noch am Bildschirm büffeln, ohne Kontakt zu Mitstudierenden, dafür aber in virtueller Nähe zu einem Online-Professor, der vielleicht Hunderte von Kilometern entfernt ist? Ganz so technikfixiert sind die Visionen nicht, die Detlef Müller-Böling vom Studieren im Zeitalter neuer Lerntechnologien entwirft. „Es wird gerade für Studienanfänger weiter ein Präsenzstudium geben“, sagt der Leiter des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh – „aber das wird immer stärker durch neue Medien unterstützt.“

Längst sei es nicht mehr die Frage, ob diese neuen Lernwelten Wirklichkeit werden, sondern nur noch, wie die Hochschulen das E-Learning möglichst effektiv in ihr Angebot einbauen können. „Vieles ist gar nicht so revolutionär“, betont der CHE-Leiter. Immerhin seien Recherche im Internet oder Kommunikation per E-Mail an den Hochschulen schon verbreitet. Meist würden sie aber nur individuell statt übergreifend genutzt. „Das aber wird künftig zur zwingenden Notwendigkeit – die Studierenden werden es verlangen, der weltweite Bildungsmarkt erfordert es.“

Einer systematischen Nutzung von E-Learning, wie sie an britischen Universitäten längst üblich sei, stehe in Deutschland neben dem Reformstau an den Hochschulen auch das Selbstverständnis mancher Professoren entgegen. Deren Individualismus drohe sich zum Wettbewerbsnachteil gegenüber Ländern auszuwachsen, die Lehrpläne zentral vorgeben.

Dabei gebe es längst Ansätze, Lehrgänge auch hochschulübergreifend zu vermarkten. „In der Wirtschaftsinformatik gibt es beispielsweise gemeinsame Angebote der Universitäten Göttingen, Kassel und Saarbrücken. Wer behauptet, dass der Aufbruch in neue Lernwelten nur mit frischem Geld möglich sei, baut einen Popanz auf, um sich gegen Veränderung zu immunisieren.“

Im übrigen sei durchaus Geld für E-Learning vorhanden, erinnert der Hochschulexperte. In der Tat investiert der Bund allein 2002 rund 184 Millionen Euro in diesen Hochschulbereich. Auch die Länder sind aktiv: Niedersachsen stellt zwischen 1997 und 2003 etwa 77 Mio. Euro für Multimedia-Aktivitäten an den Hochschulen bereit.
http://www.haz.de/wirtschaft/nachrichten/121916.html

 

 

Das Hamburger Elch-Projekt:

Von Wissenschaftsbehörde und Senatskanzlei mit 7 Mio. € bis 2004 gefüttert startete am 25.01. offiziell das E-Learning-Consortium Hamburg ELCH, das die 6 staatlichen Hamburger Hochschulen und die Staats- und Universitätsbibliothek bilden. Zur Verwaltung der Mittel wird eine gemeinnützige GmbH gegründet: http://www.welt.de/daten/2002/01/26/0126h1310276.htx

 

 

Virtuelle Hochschule Baden-Würtemberg:

Programme wie die Virtuelle Hochschule Baden-Württemberg wollen die Lehre verbessern und gleichzeitig neue Einnahmequellen erschließen. In dem mit 50 Millionen Mark geförderten Programm haben rund 250 Dozenten und Professoren seit 1998 in mehreren Verbundprojekten neue Wege der Wissensvermittlung erarbeitet und in der Anwendung erprobt. Kein anderes deutsches Bundesland hat so viel in multimedia-gestützte Lehre an Hochschulen investiert. Damit die Hochschulen die Erfahrungen aus dem Programm möglichst effektiv umsetzen können, sind nun die Erkenntnisse aus den Projekten auf der Website http://www.virtuelle-hochschule.de zusammengefasst worden. Konkrete Produkte wie Bewertungsraster für Lernsoftware oder der modellhafte Ablauf eines Lernmoduls sollen die Ergebnisse für viele Nutzer verfügbar machen.

 

 

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3. Was ist ASP e-Learning?

 

Application Service Providing (ASP) e-Learning ist ein Dienstleistungskonzept für das Bündeln von e-Learning Diensten wie

- Bereitstellen von Learning Management Systemen (LMS) auf einem zentralen Server als Dienst bei nutzungsabhängiger Entgeltung

Wartung und Updates dieses LMS,

- Benutzerverwaltung,
- Sicherstellen von Speicherplatz (Hosting),
- Datensicherung und Virenschutz,
- Online-Support und Helpdesk und
- ggf. auch Daten-Erfassung und Druck-Dienste.

Warum ASP e-Learning?

e-Learning ASPs haben das notwendige Know-How in der Informations- und Kommunikationstechnologie - sie ist die Kernkompetenz des ASPs. Durch die Nutzung eines ASPs werden aufwendige Investitionen in Hard- und Software sowie Ausgaben für die Implementationen, Updates und die Anpassung der Software-Lösungen vermieden. Der Provider übernimmt die Pflege, Wartung und Weiterentwicklung des Systems. Darüber hinaus bindet sich der Kunde nur an den vertraglich vereinbarten Zeitraum und zahlt nur für die Services, die er nutzt. Sein IT-Budget wird kalkulierbar.
 
Gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen bietet sich hier die Chance, modernste e-Learning Technologie und aktuelle Softwarelösungen zu einem vernünftigen Preis zu nutzen. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen spricht vieles für die Nutzung eines ASPs.
<HTML-Tabelle>

Kundensituation

ASP-Antwort

IT Know-How und Ressourcen sind knapp, Kosten als Folge stetig steigend

ASPs verfügen über notwendige Skills und halten diese für viele Kunden vor

IT ist nicht Kernkompetenz

IT ist Kernkompetenz des ASP

Wachstumskosten schwierig abschätzbar

vorhersehbare monatliche Kosten pro Arbeitsplatz und genutztem Programm

Software unterliegt einem stetigen Change-Process

ASP immer up-to-date (und garantiert Einsatz ausgereifter Versionen)

Hardware veraltet schnell

ASPs nutzen aktuelle Hardware

Kosten insgesamt schwer vorhersagbar

breite Kundenbasis schafft Skaleneffekte; Kosten sind für Kunden kalkulierbar

Zugang zu den Anwendungen nur innerhalb des Unternehmens

weltweiter Zugriff von jedem Rechner, Web-Appliance und mobilen Gerät mit Internetzugang


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Weitere Vorteile des ASP e-Learning:
- Kunden machen sich unabhängig von knappen Personal-Ressourcen und besonders gefragten Skills am Arbeitsmarkt
- Kunden haben statt Fixkosten, Investitionen und unkalkulierbaren Betriebskosten nur noch kalkulierbare Kosten pro Arbeitsplatz und Programmen
- Liquiditätsverbesserung
- Kosteneinsparung und Kostentransparenz (weil fest kalkulierbare Kosten.)
- Unabhängigkeit von Endgeräten, bedeutet auch Investitionsschutz
- Kunden brauchen für die IT-technische Unterstützung ihres Unternehmens nur noch einen Vertrags- und Ansprechpartner
- Kunden gewinnen durch die Standardisierungswirkung des Internets mehr Freiheit und Flexibilität bei der Wahl ihrer IT-Partner
- Kunden können Software schneller einführen. Dies hilft bei IT-Umstellungen, die sich durch die Globalisierung des Geschäfts, durch Aufkommen neuer Technologien, durch Integration übernommener Unternehmen, durch Extraktion von Unternehmensteilen erforderlich werden
- Den Kunden erschließen sich durch das normierte Netz neue Möglichkeiten, zum Beispiel beim Supply Chain Management und sonstigen Feldern des Electronic Commerce
- Kunden gewinnt für ihr Unternehmen mehr Aktions- und Reaktionsgeschwindigkeit.
- Kunden können modernste Technologien nutzen, ohne eigenes IT-Know-How aufbauen zu müssen
- Kunden können innovative eBusiness-Lösungen einsetzten und diese vor dem produktiven Einsatz ohne großen Aufwand für eine begrenzte Zeit testen
- Kunden nutzen stets den aktuellen Softwarerelease
- Kunden haben einen zentralen Datenpool
- Kunden können leicht den Zugriff aller Außenstellen, Filialen oder Partner auf diesen einen Datenpool und/oder auf eine Softwarelösung einrichten
- Jeder autorisierte Anwender kann auf Anwendungen und Daten zu jeder Zeit von jedem Ort zugreifen
- Unabhängigkeit von den immer kürzeren Innovationszyklen von Hard- und Software


Erkundigen Sie sich nach dem e-Learning ASP Angebot der Smartlingua AG: www.smartlingua.de    info@smartlingua.com


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4. e-learning Presseclub

 

Auf der diesjährigen Learntec 2002 in Karlsruhe wurde der e-learning Presseclub gegründet. Die Initiatoren haben erstmals ihre Ziele vorgestellt und gemeinsam mit den interessierten Journalisten Ideen für die weitere Veranstaltungsplanung entwickelt.

 

Der e-learning-presseclub will interessierte Journalisten über aktuelle Entwicklungen informieren und bindet Anbieter und Anwender von e-learning-Produkten ein. Zielsetzung des Clubs ist es, in Kooperation mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, Markttransparenz zu schaffen. Die Initiatoren Ulrike Timmler, PR-Beraterin, und Martin Pichler, Chefredakteur der Zeitschrift „Wirtschaft & Weiterbildung“, greifen mit dieser Clubgründung Anregungen aus dem regen Gedankenaustausch mit einigen Kollegen auf.

 

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.e-learning-presseclub.de

 

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5. „Stiftung Bildungstest“ bei Stiftung Warentest

 

Die STIFTUNG WARENTEST wird in Zukunft mehr Bildungs- und Weiterbildungsangebote als bisher untersuchen. Mit finanzielller Unterstützung des Bundesbildungsministeriums wird eigens zu diesem Zweck eine neue Abteilung für Weiterbildungstests eingerichtet. Bereits von Juli an sollen Bildungsangebote auf den Prüfstand kommen. Bildungsministerin Edelgard Bulmahn strebt auf längere Sicht eine eigenständige "Stiftung Bildungstest" an. Diese soll dann auch das Angebot von Schulen und Hochschulen unter die Lupe nehmen.

 

Der Bedarf für Bildungstests ist da: Allein im Bereich der beruflichen Weiterbildung gibt es in Deutschland rund 35.000 Anbieter mit 400.000 verschiedenen Programmen. Im Auftrag der Bundesregierung hat die STIFTUNG WARENTEST die Machbarkeit von Bildungstests untersucht und den Bedarf dafür ermittelt. Ergebnis: Auf dem Markt tummelt sich eine unüberschaubare Menge von höchst unterschiedlichen Angeboten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage: Schul- und Berufsausbildung allein reichen nicht mehr aus.

 

In der ersten Phase wird die STIFTUNG WARENTEST mit rund 20 Tests pro Jahr die Qualität von Angeboten zur beruflichen Weiterbildung untersuchen. Die Bundesregierung stellt dafür in den nächsten drei Jahren jeweils rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.

 

http://www.warentest.de

 

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6. Termine

 

 

12.-14. Februar:        Exponet Vienna 2002, Wien

 

19. Februar:              Edu-Commerce: E-Learning als Marketinginstrument, Stuttgart

 

19.-23. Februar:        Bildungsmesse, Köln

 

5.-6. März:                 Online Learning 2002 Europe, London

 

5.-6. März:                 Fachkongress: IT-Weiterbildung mit System, Berlin

 

 

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Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Newsletter haben, wenden Sie sich bitte an:
Britta Kremling: bk@smartlingua.com

 

Wenn Sie unseren  Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten wollen, senden Sie bitte

eine E-Mail an: newsletter@smartlingua.com mit dem Betreff „Abbestellen“.  

 

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