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e-Learning Newsletter der Smartlingua AG vom 23. Juli 2002

Ausgabe: 7/2002                                        ISSN 1618-4637

 

Herzlich willkommen zum Newsletter der Smartlingua AG!

 

Themen:

 

  1. Pisa-Spitzenländer auch gut im e-Learning
  2. Erfolgreicher Start für virtuelle e-Learning Messe
  3. Qualitätsstandards im e-Learning
  4. Universal Brokerage Platform for Learning Resources
  5. Stiftung Warentest prüft Weiterbildungsangebote
  6. Termine

 

 

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1. PISA-Spitzenländer auch gut im e-Learning

Die jetzt vorliegende Regionalauswertung der PISA-Studie der OECD beweist: Es schneiden vor allem die Regionen und Länder gut ab, in denen es auch ein besonders gutes Klima für CBT, e-Learning und andere interaktive Lernformen gibt.

Eine Studie des HighText-Verlags über e-Learning in Europa zeigt verblüffende Parallelen zu den PISA-Ergebnissen: Das e-Learning-Klima ist vor allem in den Ländern besonders positiv, die auch in der PISA-Studie der OECD deutlich besser abgeschnitten hatten als selbst das im innerdeutschen Vergleich führende Bayern.

Weitere Ergebnisse der Studie "Der europäische Markt für E-Learning 2002":

Die Spitzenposition der e-Learning nutzende Branchen nehmen europaweit Banken und Finanzdienstleister ein. Mit bereits deutlichem Abstand teilen sich IT-Branche und Weiterbilder den zweiten Platz. Rang drei belegt der Telekommunikationssektor. Öffentliche Verwaltungen sowie die Automobilindustrie schließen sich in dieser Rangfolge an.

e-Learning in Europa ist eine Domäne der Verlage. Diese haben sich als e-Learning-Anbieter die stärkste Marktposition aufgebaut. In fünf der elf untersuchten Länder stellen reine Content-Unternehmen den größten Marktanteil auf dem e-Learning-Sektor. Dabei ist die Dominanz der Content-Branche in Dänemark mit 69 Prozent am ausgeprägtesten.

e-Learning in Europa - das heißt zunehmend auch Fullservice. In vier der elf untersuchten Länder schnüren die Anbieter vorwiegend Gesamt-Lösungspakete. Der Trend, sowohl Inhalte als auch die Technologie aus einer Hand anzubieten, ist in Österreich mit 67 Prozent und in Deutschland mit 58 Prozent am weitesten fortgeschritten. In den Niederlanden bieten 45 Prozent der befragten Unternehmen ihren Kunden Fullservice, Griechenland liegt mit 44 Prozent nur einen Prozentpunkt dahinter.

Der Technologiesektor ist am europäischen E-Learning-Markt nur als kleines Segment in der Vielzahl der Unternehmen sichtbar. In keinem der untersuchten Länder dominieren reine Plattform- oder Systemanbieter das Anbieterbild.

(Quelle: www.ibusiness.de )

 

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2. eLearning expo – Erfolgreicher Start für Virtuelle e-Learning-Messe

Die Onlineplattform „eLearning-expo“ informiert Anwender und Interessierte ausführlich über e-Learning-Angebote des Software- und Dienstleistermarkts. Wie auf einer realen Messe präsentieren sich die Anbieter und Berater mit ihrem gesamten Angebotsspektrum. Dem Anwender erleichtern bequeme Suchmöglichkeiten das Auffinden des geeigneten Partners. So kann nach verschiedenen Produktgruppen, also Funktionsbausteinen wie Autorentools, Lernplattformen oder Blended Learning gesucht werden.

 

Eine Vielzahl von Fachbeiträgen, News und ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen ermöglichen dem Besucher den schnellen Einstieg ins Thema. Die eLearning-expo ist eine Kooperation zwischen der Zeitschrift „wirtschaft & weiterbildung“ aus dem Max Schimmel Verlag und der führenden E-Learning-Messe in Deutschland, der „Learntec“ in Karlsruhe.

 

Die kostenlose Registrierung ist unter http://www.elearning-expo.de möglich. Weitere Infos: Christine Scharf, Telefon 0931/2791557, E-Mail: Christine.Scharf@schimmelverlag.de

 

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3. Qualitätsstandards im e-Learning

Vierzig Experten waren zur ersten Fachtagung des e-learning-presseclub vom 27. bis 28. Juni 2002 ins Ludwig-Erhard-Haus nach Berlin gekommen, um sich über die Notwendigkeit und die sinnvolle Durchführung von Qualitätsmanagement im e-Learning auszutauschen. In den mit neuestem Multimedia-Equipment ausgestatteten Räumen der Wirtschaftsförderung Berlin verfolgten zwanzig Journalisten aus Print, Online und Hörfunk die Einschätzungen und Lösungsansätze von Anbietern und diskutierten das Für und Wider bestimmter Qualitätskriterien.

Da die Schirmherrin Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn im Bundestag zur PISA-Studie debattierte, wurde sie von Ministerialdirektor Dr. Peter Krause, Leiter der für e-Learning zuständigen Abteilung im Bundesministerium für Bildung und Forschung, vertreten. Nach Ansicht von Krause bleibe noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten, bevor sich e-Learning als neue Lernmethode etablieren könne. Eine wesentliche Rolle hierbei spiele die Qualität von Bildung und die Überprüfbarkeit der Qualität.

In einer internen Feedback-Runde der beteiligten Journalistinnen und Journalisten wurden für die kommende Veranstaltung im Herbst bereits neue Ideen für das Veranstaltungsdesign und eine stärkere Einbindung weiterer Experten entwickelt. Die nächste Veranstaltung findet voraussichtlich am 24. und 25. Oktober 2002 in München statt.

Ein Programm, das e-Learning-Produkte evaluieren und eine Zertifizierung ermöglichen soll, stellte das ASTD Certification-Institute auf der diesjährigen ASTD-Messe in den USA vor: Die »E-Learning Courseware Certification ECC«. Das Programm wurde für asynchrone WBTs und Multimediakurse erstellt und soll jene Kurse auszeichnen, die in Brauchbarkeit und Didaktik herausragen. Zu den Zielen des ECC gehört es, eine Zertifizierung zur Verfügung zu stellen, die Trainern die Auswahl eines e-Learning-Kurses erleichtert sowie letztendlich zur Verbesserung der Gesamtqualität von e-Learning-Produkten beizutragen.
Das ECD ist das erste Programm, das die Vergleichbarkeit, Schnittstellen und die Didaktik von e-Learning-Programmen evaluiert.

 

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4. Universal Brokerage Platform for Learning Resources

Die "Universal Brokerage Platform for Learning Resources" (www.ist-universal.org/) ist eine webbasierte, europäische Austauschplattform für akademische Lehr- und Forschungsinhalte: "Universal is a brokerage service linking educators and trainers for the exchange and distribution of learning resources".

 

Sie bietet unter anderem Lernmaterialien wie elektronische Skripte, Aufnahmen und Präsentationen von Lektionen, Fallbeispiele usw. in unterschiedlichen Formaten von Text bis Video. Daneben verweist sie auf Lern- und Lehraktivitäten, z.B. auf komplette Online-Kurse, und stellt Möglichkeiten der Kooperation und des Austauschs "between providers and consumers of educational content" zur Verfügung.

Über EducaNext bzw. UBP (www.educanext.org/UNIVERSAL/servlet/Universal) können Nutzer/innen Inhalte wie beispielsweise Video-Streams und webbasierte Trainings (WBTs), aber auch Seminare in "Virtual Classrooms" anbieten, buchen und beziehen. Zielgruppe der Plattform sind weniger potentielle Studierende als Hochschullehrer/innen und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, die vernetzter arbeiten möchten.

(Quelle: Studieren-im Netz)

 

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5. Stiftung Warentest prüft ab sofort Weiterbildungsangebote

 

Auf Initiative von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn nimmt die Stiftung Warentest ab sofort Angebote zur beruflichen Weiterbildung unter die Lupe. Für jährlich rund 20 Tests stehen bis Ende 2005 rund sechs Millionen Euro aus Mitteln des BMBF und des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Die Stiftung Warentest wird in einer neu eingerichteten Abteilung den stark gewachsenen Markt für die berufliche Weiterbildung stichprobenartig untersuchen und die Ergebnisse der Tests veröffentlichen. Ministerin Bulmahn erneuerte ihr Angebot an die Länder, sich an einer Stiftung Bildungstest für Hochschulen zu beteiligen.
Dr. Werner Brinkmann (Vorstand der Stiftung Warentest) beschrieb den deutschen Weiterbildungsmarkt als völlig unübersichtlich. Derzeit gebe es etwa 35.000 Veranstalter mit rund 400.000 unterschiedlichen Produkten. Bisherige Untersuchungen belegten, dass nicht alle Weiterbildungsangebote die Erwartungen der Verbraucher erfüllten, sagte Brinkmann. Bildungstests könnten hier erhebliche Wirkungen haben. Der Stiftungsvorstand kündigte für die kommenden zwölf Monate unter anderem Tests von Bewerbungstrainings, arbeitsamtgeförderten Langzeitkursen im kaufmännischen Bereich, Existenzgründerseminaren, Kursen für Wirtschaftsenglisch und Weiterbildungsdatenbanken an.

 

Bundesministerin Bulmahn sieht schon durch die Ankündigung der Tests im Januar positive Wirkungen auf den Markt. Zahlreiche Verbände und Organisationen interessierten sich für die Überprüfungen. Daneben müsse das kritische Verbraucherverhalten gefördert und die Qualität mit Checklisten und Gütesiegeln weiter abgesichert werden.

(BMBF, PM 143/02)

 

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6. Termine

 

Eurocall 2002: Networked Language Learning - A Link Missing? 14.-17. August 2002 in

Jyväskylä, Finnland: http://www.solki.jyu.fi/eurocall2002/eurocall.htm

 

The New Educational Benefits of ICT in Higher Education, 02.-04. September 2002 in Rotterdam, Niederlande: http://www.oecr.nl/conference

 

La qualité dans la formation et l`enseignement, 05.-07. September 2002 in Lausanne, Schweiz :

http://www.irdp.ch/admee/colloque02/ 

 

BAICE CONFERENCE 2002: Lifelong Learning and the Building of Human and Social Capital, 06.-08. September 2002 in Nottingham, England: http://www.nottingham.ac.uk/continuing-education/Research/BAICE2002.htm

 

 

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